
CityCards-Gratispostkarten
Die starke Marke heute und wie ihre Erfolgsgeschichte begann...
Er hat die Idee der Werbepostkarte zwar nicht erfunden, aber maßgeblich weiterentwickelt und professionalisiert: der Verband der Gratispostkartenverlage e.V., der unter der Dachmarke CityCards 24 selbstständige Partneragenturen vereint. Durch die Bündelung ihrer Leistungen bietet UNICARDS mit seinen Partnern in allen großen und wichtigen deutschen Städten über 300.000 Karten pro Woche in mehr als 6.000 angesagten Locations „for free“ einem ausgehfreudigen Publikum an. Damit ist der CityCards-Verteiler heute das am dichtesten flächendeckende und damit auch reichweitenstärkste Gratispostkartensystem in Deutschland.
Noch eine beeindruckende Zahl à la carte: Im Jahr 2005 z. B. haben rund 140 überregionale Kunden – von Großkonzernen bis hin zu karitativen Vereinen – Werbung bei CityCards drucken und verteilen lassen. Einer von ihnen ist der Westfälisch-Lippischer Sparkassen- und Giroverband. Bernd Bördemann, verantwortlich für Kommunikation im Sparkassenverband: „Die Postkarte ist für uns ein wichtiges Medium im Marketingmix geworden, weil sie in Relation zu anderen Werbemedien die für uns wichtige Zielgruppe der jungen Erwachsenen genau dort erreicht, wo sie sich aufhält. Dass unsere Botschaft ankommt, zeigt die hohe Entnahme von rund 85 Prozent bei unseren Kampagnen.“
Geschickt gestrickt: Aus einer losen Interessengemeinschaft wird ein engmaschiges Netz
Aufgebaut wurde das engmaschige Netz – CityCards sind mittlerweile in insgesamt 90 Städten präsent – von einer losen Interessengemeinschaft: Bereits Anfang der 90er Jahre gab es Unternehmen in Deutschland, die die vom spanischen Schuhverkäufer Yavier Baqué im Hinterhof entwickelte Idee der Werbung per Postkarte in die Tat umsetzten. Zunächst allerdings nur regional.
Sechs von ihnen – unter anderem die UNICARDS MEDIEN GmbH in Bremen gelangten aber schon bald mit wirtschaftlichem Weitblick zu der Erkenntnis, „dass viele regionale Anbieter nur gemeinsam im Wettbewerb bestehen können“. Mit diesem Wissen nahmen sie 1993 Kontakt zueinander auf und arbeiten von da an projektbezogen im Austausch ihrer Dienstleistungen zusammen. Wenn also UNICARDS in Bremen einen Kunden hatte, der seine Postkarten auch in anderen Städten verteilen lassen wollte, übernahmen die dort ansässigen Freecards-Firmen diesen Service mit ihrer Kompetenz vor Ort.
Was hier im Kleinen beschrieben wird, funktioniert seit nunmehr zehn Jahren im Großen systematisch unter der Dachmarke CityCards. Denn im Jahr 1996 wurde die Zusammenarbeit der Unternehmen mit der Gründung des Verbands der Gratispostkartenverlage e.V. auch auf juristisch tragfähige Beine gestellt.
Das so entstandene nationale Netzwerk von Freecards-Anbietern hat damals wie heute viele Vorteile für alle Beteiligten: "Durch die Einführung einer bundesweiten Marke mit einheitlichen Preisen, einem gemeinsamen Erscheinungsbild und einer überregionalen Buchungsstruktur konnten wir uns am Markt stärker positionieren und unseren Kunden mehr Service bieten. Der Know-how-Transfer untereinander und die professionelle, zielorientierte Zusammenarbeit haben zudem die Qualität unseres Produktes verbessert und unsere Akquisition optimiert", so Gründungsmitglied Daniel Jäger von pickup.
Klaus Wagner von UNICARDS hebt die lokale Präsenz des Verbandes als weiteren wichtigen Vorteil hervor: „Unsere Partner kennen den regionalen Markt, die Menschen vor Ort und die aktuellen Trends. Indem wir uns regelmäßig austauschen, entsteht ein Pool an Wissen und Erfahrungen, der unseren Kunden zugute kommt.“
"Keiner reagiert flexibler": Für CityCards ist nichts so alt wie die Postkarte von gestern
Ein Markenzeichen von CityCards: Der Verband ist immer in Bewegung. "Keiner wechselt öfter" lautet sein Motto – und tatsächlich: Kein anderer Freecards-Anbieter in Deutschland bestückt seine Kartenhalter bundesweit so häufig und vielfältig mit neuen Motiven. So flexibel wie auf die Wünsche der jungen Erwachsenen, die im Kartenhalter immer etwas Neues erwarten, reagiert CityCards auch auf die wachsenden Anforderungen seiner Kunden.
„Als erstes national agierendes Gratispostkarten-System geben wir unseren Auftraggebern seit 2005 unter www.unicards.de die Möglichkeit, Einblick in ihre Kampagne zu erhalten. Im so genannten ControlCenter ist die von ihnen gebuchte Befüllung der Standorte mit Belegfotos dokumentiert. Diese Transparenz ist bundesweit einmalig“, sagt Verbandsmitglied Sebastian Krah.
Ebenfalls ein Alleinstellungsmerkmal haben die seit 2004 in angesagten Restaurants, Cafés, Bars, Theatern und Fitnesscentern präsenten CityCards-Displays mit ihrer zusätzlichen Funktion der „DIN A5 Werbefläche“. Zudem bleibt die letzte Karte eines jeden Motivs in den neuen Displays sichtbar. Erst jüngst sorgte der Relaunch der CityCards-Außendarstellung für Aufmerksamkeit in der Werbebranche. Mediadaten und Imagebroschüre sind erfrischend anders, kurzweilig und kreativ gestaltet – genau wie die CityCards auch.
Ausblick: Der Alleskenner wird Alleskönner im Ambient-Media-Bereich
Eines ist offensichtlich: Die Stärken von CityCards passen auf keine Postkarte. Wo die Zukunft von CityCards liegt?
Die 24 Partneragenturen sind sich einig: „Wir wollen unsere Marktanteile weiterhin sichern und noch ausbauen – zum Beispiel mit der bereits begonnenen Erweiterung unseres Angebots. Neben der klassischen Postkarte drucken und verteilen wir auch andere Printformen wie Hologramm- Klapp-, Samt, Glitzer- und Duftkarten“, erklärt Klaus Wagner.
Außerdem, so ergänzt er, „werden wir die Entwicklung des Verbands zu einem umfassenden Ambient Media-Verbund weiter forcieren, bei dem die CityCards das wichtigste, aber bei weitem nicht das einzige Produkt sind.“ Bereits heute bieten fast alle CityCards-Partner mit großem Erfolg ergänzende Flyer-, Sampling- und CityPlakat-Syteme an.